
...Welch ein Tag. Zeitig klingelte der Wecker. Aufstehen war angesagt. Anika sollte gleich vor der Tür stehen. Und der Weg zur Uniklinik konnte ja erschwerlich werden. Gut, Mr. Obama sollte erst so gegen 21 Uhr landen aber die Innenstadt war seit 3 Uhr morgens abgeriegelt. Wer wusste also, ob wir gut zur Klinik durchkommen. Aber die Sorge war nicht begründet. 2 Stunden früher als bestellt kreuzten wir schon auf. Aber egal, sicher war sicher. Die Ultraschalluntersuchung brachte das Ergebnis: alles in Ordnung :-) Nach dem Besuch beim Kinderarzt ging es auf dem Rückweg an der abgespperten Innenstadt vorbei. Überall zeigte Anika auf Polizeifahrzeuge und staunte über deren Anzahl. Aber es ging wieder relativ zügig voran Richtung Elbepark. Dort stand ein Einkaufsbummel bei IKEA auf dem Programm. Ines brauchte da einige Sachen. Anschließend gab's dort auch gleich noch Mittagessen und ein großes Eis für Anika. Nun wurde es aber langsam Zeit. Das Geburtstagskind wartete schließlich schon. Pünktlich gegen 15 Uhr waren wir da. Es gab leckeren Kuchen zum Kaffee. Natürlich viel zu viel ;-) Danach konnten Gina, Anika und Jolien raus zum Spielen. Der Fußball rollte, Sandspielzeug lag ber

eit, die Rutsche lud zum Rutschen ein und Versteckespielen war selbstverständlich auch an der Tagesordnung. Völlig geschafft ging es nach viel frischer Luft wieder nach oben und es gab sogleich Abendbrot. Schnitzelchen und Würstchen, dazu Kartoffel- und Nudelsalat. Hmm. Romy war inzwischen auch eingetroffen. Sie hatte heute eine schriftliche Prüfung zu bewältigen. Anscheinend auch erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch :-) Allen schmeckte es hervorragend. Nun wurde es auch wieder Zeit für Anika und Ines, den Heimweg anzutreten. Und so machte sich allgemeine Aufbruchstimmung breit. Als Ines mit Anika gefahren war, machte sich auch Romy auf den Heimweg und ich fuhr mit Omi Richtung Meißen. Nachdem ich sie gut heimgebracht hatte, machte ich mich ebenfalls auf den Weg in die gemütlichen 4 Wände. Und das sollte sich noch hinziehen. Romy rief unterwegs an, dass sie nicht durchkommt. Alles gesperrt. Keiner kommt durch. Und das keine 700m von zuhause weg. Hm. Gar nicht allzuviele Kilometer weiter stand ich auch vor einem Polizeiwagen. Straße gesperrt. Alles dicht. Ok, nach kurzer Unterhaltung mit der B

eamtin war klar: ca 2 Stunden würde ich jetzt hier stehen. Barack Obama landet gleich und fährt über die Autobahn zum Hotel. Ein Anruf bei Ines ergab wenigstens die Erleichterung, dass Anika schon im Bett liegt. Sie kamen also grad noch durch. Glück gehabt. Dass die Innenstadt in Sicherheitszonen unterteilt und abgeriegelt war, ist ja ok. Das stand ja auch vorher in der Presse und im Internet. Aber dass man weit ausserhalb dieser Zonen plötzlich alles abriegelt, und zwar in einem Ausmaß, das nicht angekündigt war, ist schon frustrierend. Aber was soll's, um 22 Uhr waren Romy und ich unabhängig von einander daheim. Dann mal Herzlich Willkommen, Mr. President.
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